Freitag, 27. September 2013

Herr Mütsch prophezeit das Schließen des Hallenbades

Foto: Stadwerke Riesa
Wie die Sächsische Zeitung berichtet, lamentiert der Präsident des SC Riesa Markus Mütsch, dass durch die Sparpolitik der Stadt auch seinem Klub weniger Gelder zufließen. Im Falle des Hallenbades baut er populistisch das Schreckensszenario auf, die Existenz des Bades sei aller Wahrscheinlichkeit gefährdet. Das scheint mir natürlich sehr übertrieben. Kein Verein wurde in der Vergangenheit mit Finanzspritzen der Stadt so verwöhnt, wie der SC. Das hat sich natürlich auch im sportlichen Engagement des Vereines positiv für die Stadt und in den weit über unsere Grenzen bekannten sportlichen Leistungen niedergeschlagen. Wenn aber das Geld nicht mehr vorhanden ist, muss man auch im SC mit dem auskommen, was man hat. Im Übrigen verfügt der Verein ja über einen Finanzexperten als Präsidenten, dem es doch nicht schwer fallen dürfte, hier Wege zu finden. Vielmehr sollte dieser aber einmal darüber nachdenken, warum die Stadt zu so einem Sparkurs gezwungen wurde. Es waren doch die ständig ausufernden, immer und immer wieder kritisierten riskanten Finanzgeschäfte des Finanzbürgermeisters Markus Mütsch, welche die Stadt in diese finanzielle Schieflage gebracht haben. Nun in Person des SC-Präsidenten zur Konsolidierung des Stadthaushaltes etwas beizutragen, ist das Geringste an Wiedergutmachung, was man erwarten kann.

Kommentare:

  1. In diesem Jahr zahlen wir ca. 1,4 Mio Euro "Zinsen" aus dem Vergleich mit der LBBW. Das heißt, allein mit dem Betrag hätten wir 5 Jahre lang das "Veriensschwimmen" unterstützen können. Dass dieser Schaden entstehen kann, verdanken wir eben nicht nur der "Zockermentalität" des Herrn Mütsch, sonder auch der Duldung seitens der Oberbürgermeisterin und der Mehrheit der Stadträte.

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