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Freitag, 23. August 2019

MdB André Hahn besuchte Sportstadt Riesa ...

.... und brachte Geld mit - für Sport!

"Zur Geldübergabe" am Dienstag waren erschienen:

Ein Scheck des Vereines der Bundestagsfraktion
DIE LINKE für den Verein „Special Olympics“.
Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung. Sie ist vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannt und darf als einzige Organisation den Ausdruck „Olympics“ weltweit nutzen. Durch Special Olympics soll mit dem Mittel Sport die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft verbessert werden. Sie unterscheiden sich von den Paralympics dadurch, dass bei den Paralympics Menschen mit Körperbehinderung teilnehmen. (Volltext bei WIKIPEDIA)




Freitag, 22. September 2017

10 Gründe für DIE LINKE

10. Nur DIE LINKE ist ein Garant für einen Wechsel.
Foto. Uta Knebel

Sie macht Druck für soziale und friedliche Veränderung - egal ob aus der Regierung oder aus der Opposition. Sie ist nicht beliebig und hält sich nicht Koalitionen selbst mit Union oder FDP offen, sondern fordert einen echten Politikwechsel ein.

zusammengestellt von Team Sahra 

Mittwoch, 20. September 2017

10 Gründe für DIE LINKE

Foto: Uta Knebel
9. Nur DIE LINKE steht auf der Seite der großen Mehrheit.

Sie erhebt ihre Stimme für die Interessen von beschäftigten, Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentnern, Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden und Studierenden. Konsequent und glaubwürdig!

zusammengestellt von Team Sahra

Mittwoch, 13. September 2017

Brunch in Meißen







Am Samstag, den 16. September sind Sie und seid Ihr recht herzlich nach Meißen eingeladen.
In der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr treffen wir uns mit dem Direktkandidaten  im Wahlkreis 155 Tilo Hellmann und der Spitzenkandidatin Katja Kipping zum Meinungsaustausch und geselligem Beisammensein.

10 Gründe für DIE LINKE

Foto: Uta Knebel
6. Nur DIE LINKE lehnt Konzernschutzabkommen und Privatisierung ab.

Nein zu TTIP und zu CETA. Nein zu den geplanten - und immer wieder vertuschten -
Autobahnprivatisierung. Privatisierung heißt Raub. Privatisierung ist Diebstahl an unserem öffentlichen Eigentum.

zusammengestellt von Team Sahra

Samstag, 2. September 2017

Gar nicht wählen? Nein!

"Ich fühle mich von keiner Partei vertreten.

Team SahraEine 100prozentige Zustimmung zu Programm und Personal einer Partei wirst Du höchstwahrscheinlich niemals finden. Deshalb wird Dir nur der Weg bleiben, die Partei zu wählen, mit der Du die meisten Übereinstimmungen hast. Und wenn Dir das nicht genügt, dann bleibt Dir immer noch der Weg, in eine Partei einzutreten und ihre Politik und Strategie mitzugestalten. In der LINKEN freue ich mich immer über neue Mitstreiter für einen konsequenten Kurs für Frieden und soziale Gerechtigkeit."

zusammengestellt von Team Sahra

Freitag, 1. September 2017

Aktionstag in Riesa



Weltfriedenstag und Bürgergespräche

in den Morgenstunden trafen sich Genossen in den Ortsteilen von Riesa bereits 9.00 Uhr zu . Mit viel Elan, wie man unschwer erkennen kann, ging es los.

Bürgergesprächen
Mit der Wahlzeitung, Personenflyer unseres Direktkandidaten Tilo Hellmann und dem Kurzwahlprogramm ausgestattet, ging es an den Mann oder die Frau. 

Bürger nutzten die Gelegenheit, unsere Stadträte auf Probleme aufmerksam zu machen.

Nach anderthalb Stunden und zahlreichen Gesprächen mit Bürgern unserer Stadt ging es dann wieder an die Arbeit bzw. nach Haus oder zur häuslichen Hilfe bei den Eltern.

14.00 Uhr "stiegen" dann am Mannheimer Platz Luftballons mit Friedenstauben in den Himmel. Anlässlich des Weltfriedenstages hatten wir uns mit einer Gasflasche und Luftballons ausgestattet vor dem Kino postiert und fanden reißenden Absatz bei den Kindern. Gleichzeitig konnten wir wieder interessante Gespräche mit den Eltern der Kinder und auch Jugendlichen führen. Zum Thema Frieden gab es keine gegenteilige Meinung. Er ist wichtig für alle Menschen, ob jung oder älter. Daran wollten wir mit dieser Aktion auch in diesem Jahr erinnern.

Vielen Dank allen Beteiligten und die heutigen Aktionen machen Lust auf die nächsten.

Mittwoch, 5. April 2017

Unterschriftensammlung für mehr Pflegekräfte

Tilo Hellmann und Dr. André Hahn Foto: Uta Knebel
Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne trafen sich heute Politiker von Bund, Land und Kommune unserer Partei. Ziel war es, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und Unterschriften für die Petition "Das muss drin sein - 100000 Pflegekräfte mehr"zu sammeln.
Um eine ungezwungene Atmosphäre zu schaffen, hatten wir ein kleines "Straßencafé" eröffnet, wo es natürlich auch Kaffee und Kuchen gab.
Und unser Angebot wurde angenommen. So kamen wir mit zahlreichen Bürgern ins Gespräch. In den Gesprächen wurde deutlich, dass der Pflegekräftemangel in den Krankenhäusern und Pflegeheimen vielen Menschen bewusst ist. Dass dieser Mangel behoben wird, dafür gaben auch zahlreiche Passanten und "Café"-Besucher ihr Unterschrift. Vielen Dank!

Unsere Vertreter im Kreistag, Stadtrat, Bundes- und Landtag mussten aber auch Beleidigungen und Anfeindungen ertragen. Selten haben wir so viel Hass und Frustration wahrgenommen. Zwei junge Menschen waren sogar mit Baseballschläger im Gepäck zurück gekommen und haben Drohungen ausgesprochen.

Ungeachtet dessen werden wir uns weiter für die Unterstützung der Pflegekräfte einsetzen. Die Unterschriften können in den Bürgerbüros der Landtagsabgeordnete unterzeichnet werden. Am 12. Mai endet die Frist zur Abgabe für Unterschriften zur Petition. Mit jeder Stimme mehr, kann mehr öffentlicher Druck aufgebaut werden, dass Veränderungen möglich sind.

Unterschriften können auch im Internet unter:

https://www.die-linke.de/kampagne/aktionen/100-000-pflegekraefte-mehr/

geleistet werden.

Uta Knebel

Mittwoch, 21. Januar 2015

Kreisparteitag 2015


Kreisparteitag in Radebeul

 
Am 19. Januar 2015 tagte in Radebeul der Kreisparteitag  des Kreisverbandes DIE LINKE  Meißen.
Unter den 99 Teilnehmern befanden sich auch 11 Vertreter unseres Ortverbandes.
Das Referat hielt unsere Kreisvorsitzende Kerstin Lauterbach. An der Diskussion beteiligten sich  15 Genossinnen und Genossen. Besonders interessiert wurden die Diskussionsbeiträge der hohen Gäste dieses Tages der Bundesvorsitzenden Katja Kipping und des Landesvorsitzenden Rico Gebhardt aufgenommen.

Aber auch der sehr emotionale Diskussions- beitrag unserer Genossin Bärbel Heym, von dem Rico Gebhardt sagte, es falle ihm schwer, nach diesem zu sprechen, beindruckte die Teilnehmer sehr.
Bärbel bereitet die Gegenwart in unserem Land große Sorgen. Auf die Demonstrationen der Pegida-Bewegung eingehend,  erinnere sie sich hierbei an die Demonstrationen im Jahre 1989. Damals wurde eine gut gewollte aber schlecht gemachte Politik an die Wand gefahren.
Was ist das heute? Die Öffentlichkeit wird von Jubelterminen überlagert. Die wahren Sorgen, nämlich beispielsweise Hartz IV als Ursache für die soziale und politische Spaltung der Gesellschaft, werden aber weder angesprochen, noch erkannt und schon gar nicht in Frage gestellt. Sie forderte, dass wir mitten im Leben bei den Leuten sein müssen - uns nicht vor Gesprächen drücken.
Die Arbeit mit den Asylsuchenden darf nicht nur den dafür Verantwortlichen überlassen werden. Sie braucht das gesellschaftliche Engagement aller.
Toleranz ist ihrer berechtigten Meinung nach zu einem weitschweifenden Begriff geworden. Auch Toleranz habe berechtigte Grenzen. Gerade in schwierigen  Zeiten gilt es für DIE LINKE offen und gemeinsam Ziele und Ansprüche linker Politik mit den Bürgern zu diskutieren und gemeinsames Handeln zu entwickeln.



In Ergebnis der ebenfalls zum Kreisparteitag stattgefundenen Wahlen wurden aus unserem Ortsverband Uta Knebel als Delegierte zum Landesparteitag und Jens Zoppa als Mitglied des Landerates gewählt.

Jens Roßberg wurde durch Kerstin feierlich in unsere Reihen aufgenommen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Fraktion DIE LINKE vor Ort


Podiumsdiskussion zum Ukraine-Konflikt
in Staucha

In den Medien unseres Landes wird die derzeitige Situation in der Ukraine oft sehr einseitig und unrealistisch dargestellt. In etwa nach dem Strickmuster:  Das Volk der Ukraine möchte gern der Europäischen Union beitreten, damit des ihm auch so gut geht, wie deren Mitgliedsländern (wie  den Griechen, Bulgaren und Rumänen?), aber die Russen und an ihrer Spitze Präsident Putin versuchen das mit allen Mitteln zu verhindern, was besonders in der Ost-Ukraine zu bürgerkriegsartigen Zuständen führt.

Den am 29. Oktober 2014 der Weg in die Theater-Scheune der Peter-Sodann-Bibliothek nach Staucha führte, der wurde eines Besseren belehrt. Dort hatte die Bundestagsfraktion DIE LINKE eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen organisiert.  

von links: Wolfgang Bittner, Daniela Dahn, Egon Bahr, Gemma Prözgen,
Dietmar Bartsch, Ingo Schulze
 

 

Eingeladen waren die Publizistin Daniela Dahn, die Schriftsteller Ingo Schulze und Wolfgang Bittner, der stellver-
tretende Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch und kein geringerer als das Politik-Urgestein Egon Bahr. Moderiert wurde diese Veranstaltung von der Journalistin Gemma Prözgen.

 
Wissens begierige aus allen politischen Lagern hatten die Theater-Scheune gefüllt.
Anschaulich und politisch fundiert sprachen die Protagonisten zur Situation in der Ukraine, zu den Ursachen dieses Konfliktes sowie weiterer Krisenherde in der Welt und die Rolle der Europäischen Union - eingeschlossen Deutschland - , der USA und Russlands hierbei und welche Rolle die Medien dabei spielen.

Hierbei geht es schon lange nicht mehr um Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung, sondern um die Verteidigung der Machtinteressen der „westlichen Welt“, welche uns wieder einmal an den Rand eines Kalten Krieges bringen. Wenn man bei den Podiumsteilnehmern trotz unterschiedlicher politischer Einstellung  Konsens feststellen konnte, erschien es aber, als ob die Moderatorin ihre Kaste bei der Präsentation der Politik des „Westens“ versuchte zu verteidigen.

Die Veranstaltung endete mit den Worten Egon Bahrs an Peter Sodann, welcher die Veranstaltung eröffnete und beschloss: „Herr Sodann, wenn Sie als Bundespräsident gewählt worden wären, hätten wir einen humorvolleren als den jetzigen.“ Worauf sich beide umarmten.

Samstag, 23. August 2014

Gysi in Riesa

22. August 2014 - Gregor Gysi in Riesa
 
Trotz vieler Events in der Innenstadt anlässlich des ersten Abends des Riesaer Stadtfestes steppte ab 18.00 Uhr vor der Sachsen-Arena ebenfalls der Bär.
Mehr als 300 Personen hatten sich eingefunden, um den Höhepunkt unseres Wahlkampfes zur Landtags- und OB-Wahl, den Auftritt von Dr. Gregor Gysi, mit zu erleben. Und nicht nur Mitglieder oder Sympathisanten der DIE LINKE. Vielleicht aber potentielle Wähler?



Viele Interessenten hatten sich eingefunden

 
Die Zeit bis zum Eintreffen von Gregor wurde durch die traumhaften Auftritte der Tänzerinnen des Tanzstudio Live
 


Wunderbar! Mädel´s
 
und den Zauberkünstler Fidibus
 
Fidibus in Aktion

 
und natürlich den an diesen Tag dazu gehörenden Polit-Talk
 
Kerstin Lauterbach und Sebastian Scheel stellen ihre Programme vor

Uta wirbt noch einmal um Stimmen


Die vier Landtagskandidaten unseres Kreisverbandes


überbrückt.
 
Pünktlich, wie angekündigt, kam er dann endlich. Unser Gregor Gysi.
Und er brillierte wieder mit seiner politischen Kompetenz und seinen überzeugenden Argumenten.

Gregor, man könnte Dir Stunden lang zuhören!

 
Kurze Verabschiedung durch die Landtags-Kandidaten unseres Kreis-Verbandes  und ab ging´s wieder nach Berlin.

Bleib uns noch lange erhalten und komm bald mal wieder nach Riesa!

 
Warum am 31. August DIE LINKE wählen?
Gregor hat es uns folgendermaßen erklärt:
 
Jede Stimme für DIE LINKE stärkt unsere Partei. Eine starke  LINKE zwingt
- die SPD zu mehr sozialdemokratischer Politik
- die GRÜNEN zu mehr ökologischer Politik
- die CDU und die FDP (so denn sie noch im Landtag) zu mehr Politik sozialer
   Gerechtik
gkeit.
Mit unseren Stimmen für DIE LINKE verändern wir das politische Gefüge von fünf Parteien.
Ist das nicht ein schlagkräftiges Argument?


Donnerstag, 12. September 2013

Heißer Wahlkampf bei kaltem Wetter

Sonja György, Heiko Isopp und Werner Kretzmann stellten sich den Fragen der Passenten. (Bild Uta Knebel)

2 Stunden vergingen wie im Flug und eine kurze Verschnaufpause wurde genutzt, um die Kämpfer "einzufangen".
Trotz kalten 14 Grad Celsius fanden heiße Debatten um Wahlteilnahme und Inhalte unseres Programmes statt.
Erkenntnis unserer Gespräche:

Einige wissen bereits, wen sie wählen. Einige wollen gar nicht wählen, weil sich nichts verändern würde. Heißt für uns, einige Befragten sind durchaus unzufrieden, erkennen aber nicht die "Macht" ihrer Stimme.

Wer nicht zur Wahl geht, kann auch keine Veränderung herbeiführen. Er wird zur Bestätigung der Verhältnisse wie Zwei-Klassenmedizin, Waffenexporte, keine Mindestrente, kein Mindestlohn, Auslandseinsätze der Bundeswehr beitragen.

Darum unsere Bitte: Gehen Sie zur Wahl!

Uta Knebel

Dienstag, 13. August 2013

Hartz IV muss weg

Durch das Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung an der Uni Jena erfolgte eine siebenjährige Studie durch Befragungen zur Wirksamkeit von Hartz IV.
Deren Sprecher  Prof. Dr. Klaus Dörre kam zu einer erschreckenden Bilanz, welche uns eigentlich bekannt ist, nun aber durch Wissenschaftler belegt wird und unsere Forderung
„Hartz IV muss weg“ erneut untermauert.

Hier die wesentlichen Erkenntnisse aus der Studie:

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Rüstung in Deutschland

Quelle: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/
Daten-Fakten.83.0.html
Einblicke und Zusammenhänge
vermittelte Michael Leutert, Bundestagsabgeordneter der LINKEN

Diese sehr interessante Informations- und Diskussionsveranstaltung fand am 8.Oktober 2012 in der Geschäftsstelle Riesa statt.

Der Verteidigungsetat der Bundesrepublik, so Michael Leutert, ist mit 11% der zweitgrößte Einzelposten im Bundeshaushalt und er steigt von Jahr zu Jahr.
Karrikatur: www.schwarwel.de

Deutschland ist nach den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur weltweit. Firmen wie EADS, Rheinmetall, Kraus –Maffei-Wegmann, Thyssen-Krupp, Diehl und Heckler und Koch sind die Produzenten von Eurofightern, Panzern, U-Booten, Gewehren und Munition. Der Export geht auch in zutiefst antidemokratisch beherrschte Länder wie Saudi-Arabien und in Krisenregionen sowie in von Zahlungsunfähigkeit bedrohte Länder wie Griechenland. Deutsche Waffen tauchen in allen Krisenregionen der Erde auf. Sicherheitspolitische und humantäre Aspekte spielen dabei kaum eine Rolle. Deshalb fordert die Linkspartei als einzige im Bundestag vertretene Partei :Rüstungsexporte verbieten !

Ins Feld geführt wird gegen diese Forderung, dass die Rüstungsindustrie etwa 80 000 Arbeitsplätze sichert.
Dazu kommt, dass private Forschungen auf den verschiedensten Gebieten heute vielfältig miltärisch genutzt werden können und werden. Hightec-Anzüge für den „Infanteristen der Zukunft“ sind natürlich auch für Feuerwehren und Technisches Hilfswerk von Bedeutung und man kann sie von der Forschung her dort ansiedeln, aber militärisch nutzen.Die zivile Sicherheitsforschung betrifft unter anderem auch die Abwehr von Piratenangriffen auf Handelsschiffe vor Somalia. Die Linke fordert : Entflechtung von militärischer und ziviler Forschung.

Michael Leutert beantwortete Fragen der interessierten Besucher. So gehen zum Beispiel die Rüstungsexporte nach Griechenland munter weiter. Ja, dazu gebe es Verträge, und dort werde weiter gezahlt, obwohl die militärische Notwendigkeit solcher Exporte sehr zweifelhaft ist.
Die Teilnehmer der Veranstaltung dankten Michael Leutert mit herzlichem Beifall. Einige Stühle waren leer geblieben. Schade!

Lutz Meuche

Sonntag, 7. Oktober 2012

Also doch steigende Armut?

Ein bisher nicht veröffentlichter Leserbrief
von Claus Müller, Riesa

Nachdem man die Linke stets müde belächelt wird, wenn sie gebetsmühlenartig darauf verweist, dass es nicht sein kann und darf, dass sich in der so reichen Bundesrepublik die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet, muss es nun die Bundesregierung im Entwurf ihres 4. Armuts- und Reichtumberichtes 2012 wieder einmal eingestehen, dem ist wirklich so. Was bisher als Panikmache und linke Propaganda abgetan wurde, muss nun mit Zahlen und Fakten der Öffentlichkeit vorgelegt werden. Was für ein Arbeitszeugnis für die schwarz-gelbe Regierung. Eine solche Einkommensentwicklung verletzt das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung und kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden, stellt die Regierung fest. Wie wahr! Diese Entwicklung sei für die Politik allerdings nur bedingt beeinflussbar, wird dann gleich nachgeschoben. Durch wen denn aber sonst, wenn nicht durch die Politik, fragt man sich da.

Damit keine Missverständnisse entstehen, es handelt sich bei der Analyse um das private Nettovermögen - dazu gehören etwa Immobilien, Bauland, Geldanlagen oder Ansprüche aus Betriebsrenten. Oft wird uns ja vorgeworfen, das wir mit der Forderung nach höheren Abgaben durch die Reichen das Betriebsvermögen der klein- und mittelständigen Unternehmen angreifen wollen und damit Arbeitsplätze vernichten würden. Damit wiegelt man diese Bevölkerungsgruppe nur gegen uns auf und verdreht die Tatsachen.

Wie veröffentlicht, verfügen 10 Prozent der Bevölkerung in unserem Land über 53 Prozent des Nettovermögens und die untere Hälfte über lediglich ein Prozent. Dem zufolge verfügen 40 Prozent über das restliche Nettoeinkommen von 46 Prozent. Mit dieser Größe wird diese „Mittelschicht“ ruhig gestellt, was auch in ihrem Wahlverhalten und ihrer Zustimmung zur Politik der Bundesregierung zum Ausdruck kommt. Dabei ist diesem Teil der Bevölkerung gar nicht so recht bewusst, wie sehr auch er der Ergebnisse seiner Arbeit beraubt wird.

Dennoch stimmen mich diese Zahlen etwas skeptisch. Es wäre doch gelacht, wenn uns hier nicht, wie so oft eine geschönte Statistik aufgetischt wird. Vielleicht sollte hier durch unsere Partei und ihre Institutionen der Sache auf den Grund gegangen werden.

Desweiteren stellt die Regierung in ihrem Bericht ein unvermindert andauerndes Abschmelzen der öffentlichen Vermögenswerte fest. Das ist doch logisch: Geld verschwindet nicht. Was sich nicht in der Kasse des Staates befindet, wird auf den Konten der Wohlhabenden und Spekulanten gehortet. Damit kann man tausende von Menschenleben bestreiten. Jeder Mensch hat aber nur ein Leben.

Ein steigender Wohlstand wird uns stets mit einer steigenden gesamtwirtschaftlichen Vermögensentwicklung suggeriert. Nur kann eine große Schicht der Bevölkerung durch eine ungerechte Verteilung daran nicht teilhaben.

Was aber auch wie ein Witz erscheint: SPD und Grüne sind über diese Entwicklung empört und entfachen eine Diskussion über höhere Steuern für Reiche, können wir lesen. Dabei wurde durch die SPD in der Koalition mit den Bündnisgrünen und während der schwarz-roten großen Koalition für die heutige Entwicklung erst mit die Grundlage geschaffen (Hartz I bis IV, Zulassung von Derivat-Geschäften, Abschaffung der Vermögenssteuer, Senkung der Spitzensteuersätze und, und, und).

Aber wir sollten dabei beachten: 2013 ist die Wahl des Bundestages und 2014 wird in Sachsen gewählt. Man möchte doch so gern wieder zurück an den Fressnapf der Macht. Inzwischen sickert durch, dass Steinbrück der neue Spitzenkandidat der SPD werden soll. Wie kann und will ein Mann, der in der großen Koalition die Krise zu Gunsten des Finanzkapitals gemanagt hat, gegen Armut in unserem Lande ankämpfen? 

Claus Müller

Montag, 1. Oktober 2012

Rüstungspolitik in Deutschland


Veranstaltung zur Rüstungspolitik in Deutschland


Michael Leutert vor einem Jahr in Radebeul zum Thema
"Bundeshaushalt und Alternativen der LINKEN"/ Foto: Rode
www.michael-leutert.de
Am 10.10.2012 wird Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe Sachsen der LINKEN im Bundestag, in Riesa, Bahnhofstraße 32  über ›Rüstungspolitik in Deutschland – Einblicke und Zusammenhänge‹ informieren. Die Veranstaltung  im Rahmen seiner Kreistour durch Sachsen beginnt 18.00 Uhr.
Im Rüstungsbereich geht es um sehr viel Geld. Der Verteidigungsetat ist mit über 33 Milliarden Euro der zweitgrößte Einzelposten im Bundeshaushalt. Die Strategien, Entwicklungen und Zusammenhänge hinter dieser Zahl bleiben jedoch meist im Dunkeln. Will man sie verstehen, lohnt sich ein genauerer Blick: Wie sind wirtschaftliche Interessen und Anschaffungspolitik der Bundeswehr miteinander verbunden?  Warum lässt sich militärische Forschung heute so schwer von anderer Forschung trennen, und was versteckt sich hinter dem Begriff ›zivile Sicherheitsforschung‹?  Welche Rolle spielt der Bund bei den Rüstungsexporten?
Ausgehend vom Bundeshaushalt wird das Thema anhand konkreter Beispiele veranschaulicht. Im Anschluss an einen einführenden Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion. Wir laden herzlich zu der Veranstaltung ein.

Kontakt:

Büro DieLinke.Riesa - Bahnhofstraße 32 – 01587 Riesa
Tel.: (03525) 734 223 – Mail:  riesa@dielinke-meissen.de

Bundestagsbüro Michael Leutert
030-22770530 - michael.leutert@bundestag.de


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