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Mittwoch, 13. September 2017

10 Gründe für DIE LINKE

Foto: Uta Knebel
6. Nur DIE LINKE lehnt Konzernschutzabkommen und Privatisierung ab.

Nein zu TTIP und zu CETA. Nein zu den geplanten - und immer wieder vertuschten -
Autobahnprivatisierung. Privatisierung heißt Raub. Privatisierung ist Diebstahl an unserem öffentlichen Eigentum.

zusammengestellt von Team Sahra

Mittwoch, 5. April 2017

Unterschriftensammlung für mehr Pflegekräfte

Tilo Hellmann und Dr. André Hahn Foto: Uta Knebel
Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne trafen sich heute Politiker von Bund, Land und Kommune unserer Partei. Ziel war es, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und Unterschriften für die Petition "Das muss drin sein - 100000 Pflegekräfte mehr"zu sammeln.
Um eine ungezwungene Atmosphäre zu schaffen, hatten wir ein kleines "Straßencafé" eröffnet, wo es natürlich auch Kaffee und Kuchen gab.
Und unser Angebot wurde angenommen. So kamen wir mit zahlreichen Bürgern ins Gespräch. In den Gesprächen wurde deutlich, dass der Pflegekräftemangel in den Krankenhäusern und Pflegeheimen vielen Menschen bewusst ist. Dass dieser Mangel behoben wird, dafür gaben auch zahlreiche Passanten und "Café"-Besucher ihr Unterschrift. Vielen Dank!

Unsere Vertreter im Kreistag, Stadtrat, Bundes- und Landtag mussten aber auch Beleidigungen und Anfeindungen ertragen. Selten haben wir so viel Hass und Frustration wahrgenommen. Zwei junge Menschen waren sogar mit Baseballschläger im Gepäck zurück gekommen und haben Drohungen ausgesprochen.

Ungeachtet dessen werden wir uns weiter für die Unterstützung der Pflegekräfte einsetzen. Die Unterschriften können in den Bürgerbüros der Landtagsabgeordnete unterzeichnet werden. Am 12. Mai endet die Frist zur Abgabe für Unterschriften zur Petition. Mit jeder Stimme mehr, kann mehr öffentlicher Druck aufgebaut werden, dass Veränderungen möglich sind.

Unterschriften können auch im Internet unter:

https://www.die-linke.de/kampagne/aktionen/100-000-pflegekraefte-mehr/

geleistet werden.

Uta Knebel

Freitag, 6. Mai 2016

Kranzniederlegung zum Tag der Befreiung 8. Mai 2016, 10.00 Uhr vor dem Städtischen Museum in Riesa





An diesem Tag wird durch viele Menschen an die bedingungslose Kapitulation der
Bild: Uta Knebel
Wehrmacht und damit an das  Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa gedacht. An zahlreichen Orten in unserem Kreis finden auch in diesem Jahr Kranzniederlegungen statt. Nach 71 Jahren ist es immer noch wichtig, an die unmenschlichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges zu erinnern.

Donnerstag, 13. August 2015

Menschen ein Gesicht geben

Aktionsbündnis "Riesaer Appell" lädt ein


 
Das Thema Asyl beherrscht die öffentliche Diskussion - am Stammtisch, in der Familie, den Medien und auch in den Parlamenten. Allerorten wird mehr oder weniger (un)differenziert über Flüchtlinge, Fluchtgründe, Aufnahmekapazitäten und den Umgang mit Menschen gesprochen, die in unserem Land Asyl beantragen. Genauso gibt es Verunsicherung und Frust unter Menschen, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind. Auch sie werden zu oft zu wenig und undifferenziert betrachtet.

Wir stellen fest, dass wir generell zu wenig miteinander sprechen. Wer kommt denn eigentlich in unsere Stadt? Was hat diese Menschen bewogen ihre Heimat zu verlassen? Was erhoffen und erwarten sie sich hier? Warum kommen Menschen überhaupt in Notlagen, dass sie auf staatliche Hilfe angewiesen sind? Was müssen sie stellenweise erleben, ehe sie die ihnen zustehenden Leistungen bekommen.

Antworten auf diese und andere Fragen kann man sich in Statistiken und als Diagramme zusammengefasst auf amtlichen Webseiten, bei selbsternannten Heimatschützern und abendländische Patrioten oder bei den bunten Bündnissen und lokalen Initiativen die sich für eine Willkommenskultur und Soziale Gerechtigkeit einsetzen holen.

Die wirklichen Antworten wird man aber nur erfahren, wenn man hinter diesen Zahlen den Mitmenschen wahrnimmt. Wir haben es eben nicht mit prozentualen Anteilen, Kontingenten, sicheren oder unsicheren Herkunftsländern zu tun, sondern mit Einzelschicksalen und Individuen.


Das Aktionsbündnis "Riesaer Appell" lädt deshalb
 
für Dienstag, den 18.08.2015
in der Zeit von 17.00 - 20.00 Uhr
auf den Riesaer Rathausplatz
zu einem Abendpicknick
unter dem Motto "Menschen ein Gesicht geben"
 
ein.

Wir wollen mit Asylsuchenden und Flüchtlingen (den neuen Riesaern) und Riesaern Bürgern bei gemeinsamen Essen und Musik ins Gespräch kommen, einander zuhören und mehr voneinander erfahren. Die Riesaer Volxsküche wird sich um das eigentliche Picknick kümmern (wie bei einem richtigen Picknick üblich kann von den Besuchern gern auch eigenes Obst und Gemüse mitgebracht werden). Ein Infostand zum Thema Asyl und Soziale Leistungen wird ebenso vor Ort sein, wie einige Dolmetscher.

Eine zentrale Aussage des Riesaer Appells lautet: "Hass auf Menschen, den die NPD permanent schürt und propagiert, werden wir jetzt und in Zukunft nicht dulden." Vorurteile und Ressentiments können vor allem dort Fuß fassen, wo keine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Mitmenschen stattfindet.

Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger in Riesa sich nicht von rechtsextremer Hetze beeinflussen zu lassen und für ein Klima des gegenseitigen Respekts und der Solidarität mit Asylbewerbern und allen Mitmenschen in Riesa und Umgebung einzutreten.

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