Freitag, 8. Mai 2015

Gleichheit und Freiheit der Menschen darf nicht erneut in Frage gestellt werden

Liebe Leser unseres Blog,

wir wollen Ihnen nicht Auszüge aus der Erklärung unseres
Landesvorstandes vorenthalten, die da lautet:  

Erklärung des Landesvorstand zum 8. Mai: „Tag der Befreiung, Tag des Sieges über die Unmenschlichkeit“

Am morgigen 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung zum 70. Mal. Der Landesvorstand der sächsischen Linken verabschiedete aus diesem Anlass eine Erklärung. In dieser heißt es: 

„Europa und die Welt gedenken dem 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus. An diesem Tage endete in Europa nicht nur ein fast sechsjähriger Krieg, der von Deutschland ausging und Millionen von Toten forderte. Es endete auch das 12-jährige faschistische Terrorregime in Deutschland und den besetzten Ländern, das so konsequent wie unmenschlich unzählige Menschen aus unterschiedlichsten Gründen – ob Herkunft, Weltanschauung, Religionszugehörigkeit oder wegen körperlicher Beeinträchtigungen – verfolgte, verschleppte und ermordete. Wer nicht in die Ideologie der Nazis passte, musste mit dem Schlimmsten rechnen.“

Jedoch wäre es falsch, so die Erklärung, das Phänomen des deutschen Faschismus allein auf Hitler und seine Helfer zu reduzieren. „Die Tendenz, das deutsche Volk als erstes Opfer des Faschismus anzusehen, darf nicht unwidersprochen bleiben. Vielmehr gelangten die Nazis durch die Mittel eines demokratischen Systems und unter hoher Zustimmung der Bevölkerung an die Macht.“
Und weiter: „Ein Mangel an demokratischer Gesinnung in der Bevölkerung, eines übersteigerten Nationalismus und auch des Rassismus müssen darüber hinaus Ursachen gesehen werden. Insbesondere ein in Deutschland weit verbreiteter ideologischer Antisemitismus quer durch weite Bevölkerungsgruppen und politische Richtungen bildete eine Grundlage, an die die Nationalsozialisten anknüpfen konnten. Dieser Antisemitismus, als einer der konstituierenden Elemente des Nationalsozialismus kulminierte in seiner eliminatorischen Form: der Shoah.“

Gerade aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft müssten deshalb besorgen: „Und gerade in Sachsen sind wir mit einem signifikanten Anstieg von Fremdenfeindlichkeit, sozialer Ausgrenzung und Ideologien der Ungleichwertigkeit in einem fast unerträglichen Maße konfrontiert. Der unveräußerliche Gedanke von der Gleichheit und Freiheit aller Menschen droht mehr und mehr in den Hintergrund zu treten.“
Umso mehr stelle sich in gerade heute die Aufgabe, die Werte der Menschlichkeit, der Demokratie und des Friedens gegen Angriffe zu verteidigen: „ Dort, wo sich Menschen über Menschen erheben, dort, wo die Werte des demokratischen Miteinanders in Frage gestellt werden, dort, wo wider die Friedlichkeit geworben wird, dort erheben wir als LINKE konsequent unseren Widerspruch.“

„Die Lehre des 8. Mai 1945 war, ist und bleibt, dass von Deutschland nie wieder Krieg ausgehen darf. Dazu gehört auch, dass keiner in diesem Land von Tod und Leid anderer profitieren darf. Wir treten ein für ein friedliches Deutschland umzingelt von Freunden. Für uns ist und bleibt der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung, der Tag des Sieges über die Unmenschlichkeit.“, heißt es abschließend.

Sollten Sie den gesamten Text haben wollen, erreichen Sie uns im Bürgerbüro von MdL Sebastian Scheel.

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