Dienstag, 20. Oktober 2020

Aus dem Stadtrat - Gesellschaftsverträge der Gesellschaften sollen aktualisiert werden

In der letzten Stadtratssitzung sollte der Stadtrat ohne Vorberatung den Unternehmenszweck der Wohnungsgesellschaft Riesa mbH neu beschließen. Das sollte nur der erste Schritt sein. Weitere Gesellschafterbeschlüsse sollen folgen. Notwendig machen sich die Änderungen infolge der Novellierung der Sächsischen Gemeindeordnung, die seit dem 1. Januar 2014 gilt.

Die Gesellschafterverträge hätten bis zum 31. Dezember 2017 angepasst werden müssen. 

Wegen der Prüfungen in den städtischen Gesellschaften und deren Töchter in Riesa seitens des Sächsischen Rechnungshofes im Jahr 2018, wurden die Änderungen ausgesetzt. 

Der Prüfbericht des Sächsischen Rechnungshofes liegt seit Sommer 2019 den Stadträten vor und am 19. Oktober 2019 fand eine Klausurtagung zu den Prüfungsergebnissen in Riesa statt. Seit dem wurde zwer seitens der Stadträte angefragt, wann die Gesellschafterverträge auf den Tisch kommen, aber sonst passierte nicht viel.

Am 20. Oktober 2020, nach einem Jahr, liegt den Stadträten nur der Entwurf für die Wohnungsgesellschaft Riesa mbH vor. Für die anderen Gesellschaften liegen noch keine Entwürfe vor. 

Es fehlen zu allen Verträgen die Stellungnahme der Rechtsaufsicht. Somit kann ein Stadtrat noch nicht mal erkennen, ob die vorgelegten Entwürfe den Vorgaben der Rechtsaufsicht entsprechen. Das erschwert die Beschlussfassung. Die Fragen aus dem  umfangreichen Prüfbericht des Rechnungshofes sind zum Teil noch offen bzw. wurden seitens der Verwaltung verbale Aussagen getroffen hat, die wenig mit Fakten untersetzt worden.

Auf die Dauer und Qualität der Lösungsfindung können wir gespannt sein. Wir werden an dieser Stelle berichten.

Wir werden weiter berichten.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Wahlen sind ein wichtiges Bürgerrecht

Liebe Mitglieder, liebe Syphathisant*innen und Freund*innen, 


am Sonntag findet die Landratswahl im Kreis Meißen statt, bei der sich unsere gemeinsame Kandidatin gegen Ralf Hänsel (CDU) und Thomas Kirste (AfD) durchsetzen will. 

Vorab, eh ihr euch wundert: Die Grüne Elke Siebert wird von uns und der SPD unterstützt, daher stehen unsere Parteien nicht mit auf dem Wahlschein drauf. Dennoch steckt dort, wo Elke Siebert steht, DIE LINKE drin. 

Die Wahlplakate und Großflächenaufsteller zeigten jedoch alle drei Logos der Parteien, die Elke unterstützen. 

Das Medienteam des Kreisverbandes hat im Vorfeld der Wahl Fragen an Elke gestellt, die sie hier beantwortet: 
 
Wir rufen alle auf, das Wahlrecht wahrzunehmen. Es geht um die Entwicklung unserer Region.

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