Mittwoch, 21. September 2016

Einladung zur interkulturellen Woche


Vom 26.09 - 29.09 2016 finden vielerorts in unserer Region Meißen interessante Veranstaltungen zum komplexen Thema Migration statt. Die Diakonie Riesa-Großenhain GmbH hat gemeinsam mit Partnern ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Es ermöglicht allen Akteuern, Schülern und interessierten Bürgern sich zu unterschiedlichen Inhalten zu informieren. Die Bürger unserer Stadt möchten wir besonders auf folgende Veranstaltungen aufmerksam machen:

26.09.2016 um 18:00 Uhr, Weltabend Somalia, im Mehrgenarationenhaus, Alleestraße 88, Riesa

27.09.2016 um 19:00 Uhr, Begegnung mit dem Islam, Mehrgenarationenhaus, Alleestraße 88, Riesa
 
28.09.2019 um 09:30 bis 17:00 Uhr, Tagung über Integrationspotenzial im ländlichen Raum, in Schlossremise, Kirchstraße 46 a, Riesa

29.09.2016 um 18:00 Uhr, Weltabend Afghanistan, in Schlossremise, Kirchstraße 46 a, Riesa

Wir empfehlen Ihnen/Euch die Gelegenheit zur Information und Diskussin zu nutzen.

OV Riesa

Mittwoch, 7. September 2016

Pietätlos?

 In eigener Sache

Raus aus den Bibliotheken? 

Es scheint Menschen zu geben, die es pietätlos  finden, wenn die Leistung  eines leider Verstorbenen noch über ein Jahr nach seinem Tode Anerkennung  findet.
Das nimmt uns wunder. Claus Müller, ehemals  Stadtrat in Riesa, hat in diesem Blog hier mehrere gute und sinnvolle Beiträge  veröffentlicht.  Und wie es sich gehört, wurden einige davon mit seinem Foto versehen, damit der engagierte Stadtrat auch erkennbar ist, wenn seine Wähler ihm auf der Straße  begegnen. Dies geschah gemäß dem Wunsche des damals noch Lebenden.
Nun scheint jemand (wenn auch möglicherweise nur zeitweiliges) Interesse an einem der Beiträge Claus Müllers  zu hegen. Wir wissen auch nicht, wer seinen Text so oft angeklickt hat, dass er zum “Bestseller” wurde. Aber es ist eine unwiderlegbare Tatsache. Und wir finden, dass dies (auch) ein schönes Zeichen von Anerkennung für seine Leistung ist. Er würde sich gewiss freuen, dass seine damaligen Gedanken für die heute Lebenden noch lesenswert sind.
Dieses (momentane) öffentlich sichtbare Interesse wird statistisch sichtbar in einer momentanen Erstplatzierung unter den meistgelesenenen (aufgerufenen) Beiträgen der letzten 30 Tage. Es ist freilich ein Affront gegen die nicht (oder weniger lesenswert?) schreibenden linken Politiker Riesas, dass ein Verstorbenen ihnen den Rang abläuft.
Frühere (sogenannte) linke Parteien haben nach dem Tode ihrer gerade noch hoch bejubelten und geliebten Spitzenpolitiker  geräuschlos deren Werke aus den Bibliotheken und die sterblichen Reste von der Kreml Mauer entfernen  lassen.
Wir wären keinen deut besser, würden wir den späten und vielleicht nur punktuellen aktuellen Erfolg unseres verstorbenen Autors Claus Müller ebenso “geräuschlos verschwinden lassen”. Das - und nur das - wäre pietätlos. Und schäbig. Sowie unendlich dumm und provinziell von uns. Das wollen wir nicht sein. Niemals!
Übrigens: Ein einziger aktueller Beitrag eines Lebenden könnte genügen, Claus Müllers Text auf hintere Plätze zu verweisen. Gestern hat Uta Knebel, Stadträtin, Kreisrat in und Kreisvorsitzende der Linken, einen Aufruf zu ehrendem Gedenken in Zeithain am Tag des offenen Denkmals hier veröffentlicht.
DAS ist unsere Art, mit Toten umzugehen, die Opfer fehlgelaufener gesellschaftlicher Verhältnisse sind. Claus Müller war nicht weit von solchen Menschen entfernt. Und er starb nicht, weil ihm zu wohl war. Und trotzdem hat er Bleibendes geleistet. Nicht nur in diesem Blog. Aber eben auch hier.

Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals, 11. September 2016


Sonderausstellung im Ehrenhain Zeithain von 10-16 Uhr

Foto: Uta Knebel







Zum Tag des offenen Denkmals lädt die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zum Besuch der Sonderausstellung „ ‚Russenlager‘ und Zwangsarbeit“ ein. Künstlerische Portraitfotografien stellen die Schicksale ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener dar.

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