Montag, 7. März 2016

Frauentagsbegegnung




Am  05. März trafen sich Asylfrauen mit Vertretern des Aktionsbündnisses „Riesaer Appell“ zu einer gemeinsamen Feierstunde, anlässlich des 8. März, im Stadtmuseum Riesa.
40 Frauen sind unserer Einladung gefolgt und wir haben trotz sprachlicher Barrieren zwei anregende und berührende Stunden zusammen verleben können. Mit dem Imagefilm von Riesa konnten wir den Frauen unsere Stadt etwas näher bringen und bei einem Rundgang durch die Stadtgeschichte im Museum auch vertiefen.

Der Besuch in der Kinder- und Erwachsenenbibliothek erweckte teils großes Interesse. Zur Überraschung der Frauen  wurden Kinderbücher übergeben, die mithelfen,  die deutsche Sprache zu erlernen.
Bei Kaffe und Kuchen, begleitet durch angenehme Klaviermusik, fanden rege Gespräche statt.
Wir waren betroffen von den geschilderten Schicksalen und können damit noch besser  nachvollziehen, dass diese Menschen für sich ein Leben in Frieden und Glück suchen.
Die herzliche Verabschiedung und ihre Dankbarkeit für diese zwei angenehmen Stunden bestärkt uns auch weiterhin die Begegnung mit den bei uns lebenden Asylsuchenden zu forcieren.
Unser herzlicher Dank gilt den Mitstreitern des Museumsverein und der Bücherfreunde, die mit großer Umsicht an der erfolgreichen Gestaltung des Nachmittags mit geholfen haben.










Freitag, 4. März 2016

Warum die Bahnverbindung Chemnitz - Bad Liebenwerda wegfallen soll

Anbei eine anschauliche Erklärung für den geneigten Leser/ Zuschauer, warum immer weniger Bahnlinien in unserer Region am "Netz" bleiben. Etwas irritierend, warum aber die Gelder zum Kauf von Zugmaschinen steigen.

Viel Spaß beim ansehen!

https://www.facebook.com/vvogmbh/videos/vb.381173921959484/964428256967378/?type=2&theater

Jetzt wird mit weniger Bewohnern begründet, dass man "Netze" schließt. Mit weniger Infrastruktur werden wir aber die Menschen in unserer Region nicht halten und schon gar nicht zurückgewinnen. Ein geplanter Teufelskreis, der unsere Region um so mehr trifft, da wir ja noch nicht mal eine zügige Straßen- und Autobahnanbindung haben.
Wie lange wollen wir dem tatenlos zusehen?

Mitstreiter für den Erhalt unserer Infrastruktur können sich bei uns melden.

Uta Knebel

Freitag, 5. Februar 2016

Eine von vier macht zu ?

Der zur Zeit gültige Schulnetzplan sieht die Schließung der Grundschule an der Breitscheidstraße vor. Da aber dieser Schulnetzplan auch ein Schulzentrum in Weida vorsah, welches nicht gebaut werden wird, können wir mit der Planung von vorn beginnen. Und in diesem Fall ist das "gut so".

Mittelschule Merzdorf
An erster Stelle steht für uns die Frage, unter welchen Bedingungen erfahren unserer Kinder die beste Bildung? Kleine Klassen und wohnortnahe Schulen sind da die Entscheidungskriterien für uns. Mit dem neuen Schulgesetz ergeben sich neue bessere Bedingungen für unsere Kinder. Wenn wir allerdings im Vorfeld die Substanz abreißen, werden wir schwer von den neuen Rahmenbedingungen profitieren.

Für uns gehören die derzeitigen Kosten in den Schulen auf den Prüfstand. Wie hoch sind diese? Sind sie in ihrer Höhe vergleichbar mit anderen Schulen im Kreis? Sind unserer Kosten höher oder niedriger? Worin liegen die Ursachen für mögliche Abweichungen nach oben? Können diese Ursachen kurzfristig und kostengünstig beseitigt werden?
Antworten auf diese Fragen sind wichtig, da wir auf absehrbare Zeit an den Gebäudesubstanzen nicht in Größenordnungen investieren können.

Wir favorisieren die Variante 5. Damit würden in allen Stadtteilen Grundschulen erhalten. Wir müssten keine Grundschulbezirke aufheben. Die hervorragende und konstruktive Zusammenarbeit der Kindertagesstätten mit den Grundschulen in ihrer Nähe würde nicht in Frage gestellt.

Wir verfügen in Riesa über sehr gut, gewachsene Strukturen, die es weitesgehend zu erhalten gilt. Dafür setzen wir uns gern auch mit Ihnen ein.

Uta Knebel


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