Freitag, 7. Februar 2014

Noch keine Ruhe in den Elblandkliniken

1,8 Millionen Euro fordert Herr Funk als Abfindung für den Verlust seines Arbeitsplatzes in den Elblandkliniken. Und es geht wieder ein Aufschrei durch den Landkreis.

Da wird man aber schlecht drumherum kommen.
Denn bevor dem Treiben von Markus Funk durch seine Freistellung als Geschäftsführer ein Ende gemacht wurde, ist sein Geschäftsführervertrag um weitere fünf Jahre verlängert worden – Absicht oder Zufall (?).
Erhält er keine Abfindung, sitzt er sein Dienstverhältnis bis 2018 aus und das kostet den Elblandkliniken auch ganz schöne Summen.

Nun wird man uns erklären: die arbeitsrechtliche Lage lässt uns hier keinen Spielraum. Gab es aber nicht bereits 2009 im Fall Dr. Magnusson arbeitsrechtliche Unruhen im Krankenhaus Riesa unter der Ägide von Herrn Funk, welche sich bis 2013 systematisch fortsetzten.
Wie stellt doch ein Aufsichtsrat fest: „Leider finden sich bis heute keine rechtlichen, lediglich aber moralischen Verfehlungen des Herr Funk.“ Moralische Verfehlungen sind aber oft bezogen auf das Arbeitsklima, die Patientenbetreuung und das Image genau so schlimm. Sie lassen sich aber nicht ahnden.

Da sind wohl hier im Elblandklinikum einige Pannen passiert. Wer uns nun zur Rechtfertigung sagen möchte: Herr Funk hat den Elblandkliniken aber auch viele gute Dienste geleistet, der sollte besser seinen Mund halten.

Das ist nur eins von vielen Beispielen der Vergeudung von Steuergeldern, welches uns unmittelbar erregt. Viele kennen wir noch nicht oder können sie nur ahnen.
Wenn die Hemmschwelle des „kleinen Mannes“ für Betrügereien gegenüber der öffentlichen Hand immer niedriger wird, so kann man das nicht gut heißen, es ist aber logisch nachvollziehbar.

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