Samstag, 23. März 2013

Unser Krankenhaus: Ganz miese Zensuren vom Landrat?

Standortfrage - auf  "Kreis Meissen von Links" gefunden:

[Logo: Geschäftsbericht der
Elblandkliniken]
Als eine Fundgrube gediegener Werturteile erwies sich der jüngste Geschäftsbericht der Verwaltung  der Elblandkliniken vor dem Kreistag. Der Aufsichtsrat sorge sich um das Image des Standortes Riesa, heisst es da.
Zitat: "Aus meiner Sicht [Landrat Arndt Steinbach] fehlt es an der Überzeugung vieler Riesaer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - vom Arzt bis zum Techniker, dass dieser Weg richtig ist und ein erhöhtes Engagement erfordert."
Mehr zu den eher wahrscheinlichen Ursachen und Verhältnissen ist inzwischen hier zusammen getragen (bisher 45 Beiträge). Aber mit den Riesaer Ärzten, Schwestern und Technikern glaubte man wohl, es am ehesten machen zu können?

Stimmen und Meinungen zum o.g. "Mangel an Überzeugung" (?) direkt aus Riesa wären jetzt irgendwie spannend - oder? Fragende und kopfschüttelnde Riesaer gibt es sicherlich nicht nur im Kreistag, sondern auch im Krankenhaus. Wer sich nicht wehrt - lebt verkehrt. (Transparent-Spruch von 1989.)
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Dies ist ein Beitrag der "AG mediale Öffentlichkeitsarbeit DIE LINKE.Kreisverband Meissen".

Freitag, 8. März 2013

Internationaler Frauentag



Liebe Genossinnen,

liebe Frauen und Mädchen,



der heutige 8.März, der Internationale Frauentag, hat in Clara Zetkin eine herausragende Vorkämpferin. Sie war es, die bereits vor über 100 Jahren an vorderster Front für Frauenrechte eintrat und forderte:


 „Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein. Nur in der sozialistischen Gesellschaft werden die Frauen wie die Arbeiter in den Vollbesitz ihrer Rechte gelangen.“(1)


Diese Emanzipation hat sich auch im 21. Jahrhundert noch nicht erfüllt. Ausbeutung, Diskriminierung, Diffamierung sind nach wie vor an der Tagesordnung. Auch in Deutschland.  Fast täglich werden wir konfrontiert mit Hass und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen.


Es bedarf sicher noch viele Jahre kämpferischer Aktivitäten bis wir das Vermächtnis Clara Zetkins erfüllen.


Wir, die Genossen der LINKEN.Riesa, stehen Euch dabei stets zur Seite und werden euch in eurem gerechten Kampf unterstützen.


Gleichzeitig danken wir Euch für den aktiven Beitrag, den hohen persönlichen Einsatz, Mut und auch Ausdauer. Befreien wir uns im Sinne von Clara der Fesseln!



 (1) (Zusammenfassung des Zetkin-Beitrags auf dem Internationalen Sozialistenkongress 1889 (Protokoll des Internationalen Arbeiter-Congresses zu Paris. Abgehalten vom 14. bis 20. Juli 1889, Nürnberg 1890, S. 80–85. Clara Zetkin, Ausgewählte Reden und Schriften, Bd.I, Berlin 1957, S. 3–11.) Auf marxists.org.)

Mittwoch, 13. Februar 2013

Wo bleibt der olympische Gedanke? - fragen Riesaer Linke.

Eine Entscheidung gegen den Sport?

von Uta Knebel

Mit Befremden habe ich gestern die Erklärung der Exekutive des IOC vernommen. Eine alte Sportart, das Ringen, soll bei den Sommerspielen 2020 keine olympische Disziplin mehr sein. Kriterien der Entscheidung waren z.B.
Einschaltquoten, 
Ticketverkauf,
Popularität und
Verbreitung.
Aus der Erklärung geht nicht hervor, wo die Grenzen für die Entscheidungen liegen. Aus der Erklärung geht auch nicht hervor, dass diese Sportart keine AthletInnenen mehr hätte.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass in erster Linie der gemeinsame sportliche Wettstreit der Sportler zu sehen ist. Das Grenzen überschreitende Miteinander kann ein Gegeneinander verhindern. Nicht das Geld darf darüber entscheiden, wer sich zu solchen Anlässen sportlich messen darf. Eine Ausgrenzung wegen möglich fehlender Kostendeckung kann nicht der richtige Weg sein.

Heute soll es Ringen sein, welche nicht so TV-kompatiblen Sportarten sind die nächsten?

Bitte teilt uns eure Meinung mit. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion (Kommentar-Funktion s. unten!).

Sport frei!


Stichwort Ringen:
Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte das Ringen unter dem Namen „Pale“ zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin. Seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit, 1896, gehört Ringen zum olympischen Programm. Seit den Olympischen Spielen 2004 ist es auch olympische Disziplin für Frauen (jedoch nicht in der Stilart „Greco“). Seit 1950 werden jährlich die offiziellen Weltmeisterschaften veranstaltet, mit Ausnahme der Jahre, in denen Olympische Sommerspiele stattfinden. Am 12. Februar 2013 wurde die voraussichtliche Streichung der Sportart ab 2020 aus dem olympischen Programm bekannt. 

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